Entspannungsmusik – Unterstützung beim Loslassen vom Alltag

Entspannungsmusik - Unterstützung beim Loslassen vom Alltag

Musik, vor allem Entspannungsmusik, kann eine Unterstützung beim Loslassen vom Alltag sein. In weiterer Folge kann sie sogar in eine Tiefenentspannung führen.
Doch sie kann auch Emotionen verstärken und Stimmungen ändern.

Musik – unterschiedlichste Wirkungen

Je nach Art, kann Musik uns

  • entspannen und beruhigen, aber auch
  • aggressiv machen
  • beim Loslassen vom Alltag unterstützen
  • in Trance führen
  • traurig machen, aber auch
  • aufheitern
  • das Selbstbewusstsein fördern
  • Ängste nehmen
  • die Lebensfreude steigern
  • etc.

Da jedoch das Thema dieses Beitrags Entspannungsmusik lautet, im Folgenden einige Gedanken dazu.

Entspannungsmusik – welche Musik entspannt am besten?

Hierzu haben Untersuchungen ergeben, dass Musik besonders entspannend empfunden wird, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllt.
Die wichtigsten dieser Bedingungen sind:

  • Instrumentalmusik (demnach ohne Gesang)
  • unserem Herzschlag entsprechend, sollte das Tempo idealerweise zwischen 60 – 80 Schlägen pro Minute liegen (Alpha-Wellen; siehe unten)
  • der Rhythmus soll konstant sein (also ohne grobe Tempoänderungen)

Entspannungsmusik - Unterstützung beim Loslassen vom Alltag

Gehirnwellen – wesentlich für eine gute Entspannung

Die Atmung hat Auswirkungen auf unseren Gemütszustand. Demzufolge auch auf unsere Gehirnwellen. Hat beispielsweise jemand Angst, wird ihm empfohlen tief und ruhig zu atmen. Dadurch kommen die Gehirnwellen wieder zur Ruhe. Und der ursprüngliche Zustand (wie vor der Angst) stellt sich allmählich wieder ein.

Die Arten der Gehirnwellen

  • Gamma-Wellen
  • Frequenzbereich über 30 Hertz; bei Panik, hohem Informationsfluss, Lernprozessen; außerdem bei anspruchsvollen Tätigkeiten wie intensiver Konzentration und auch Meditation (Konzentration ist die Vorstufe zur Meditation, siehe Raja Yoga). So werden etwa bei Mönchen mit langjähriger Meditationspraxis Frequenzbereiche über 30 Hertz gemessen.

  • Beta-Wellen
  • 13 – 30 Hertz; bei Stress, Angst und Hektik, im Wachzustand; sie entstehen aber auch als Folge der Einwirkung bestimmter Psychopharmaka oder des REM-Schlafs. Außerdem beim konstanten Anspannen von Muskeln oder bei aktiver Konzentration.

  • Alpha-Wellen
  • Frequenzbereich zwischen 8 – 13 Hz; leichte Entspannung bzw. entspannte Wachheit, beim Übergang zum oder vom Schlaf; Alpha-Wellen treten hauptsächlich bei geschlossenen Augen auf. Mit dem Öffnen der Augen werden sie durch Beta-Wellen ersetzt.

  • Theta-Wellen
  • 4 – 8 Hertz; bei Schläfrigkeit, im Halbschlaf, tiefer Entspannung, aber auch in der Meditation.
    Als Dauerzustand können sie bei Erwachsenen auf eine Hirnfunktionsstörung oder eine Hirnläsion hinweisen. Dagegen sind sie bei Kleinkindern im Wachzustand normal.

  • Delta-Wellen
  • weisen eine niedrige Frequenz von 0,1 – 4 Hertz auf; typisch für die meist traumlosen Tiefschlafphasen, aber auch für Trance-Zustande, Astralreisen etc.
    Wie die Theta-Wellen können sie beim Erwachsenen auf eine Hirnfunktionsstörung oder eine Hirnläsion hinweisen. Dabei kann es sich um Hirnblutungen, Hirninfarkte, Hirntumore etc. handeln.

Beispiele für super Entspannungsmusik

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